Älplermagronen (One Pot): so einfach wie noch nie

Jap, dieses Gericht ist für mich Schweiz pur. Am liebsten in Kombi mit Winter, Schnee und Bergen. Früher natürlich während dem Skifahren zum Zmittag im Bergrestaurant. Heute als One Pot Gericht zu Hause, wenns mal wieder so richtig wohlig sein soll. Im heutigen Blogposts gibts Älplermagronen als One Pot Gericht für euch.

Im Rahmen der Februar Challenge von Food Blogs Schweiz dreht sich alles um Comfort Food. Für mich heisst das, alles was der Seele schmeichelt. Am besten in einem grossen Teller direkt auf dem Sofa verspeist. Wenns draussen mal wieder stürmt und bitter kalt ist. Comfort Food tut gut. Dabei verzichten wir auf Einschränkungen oder Abstriche, denn das Essen soll guttun und ein tolles Gefühl hinterlassen.

Manche schreiben sie Älplermakkaroni, andere Älpler Magronen, in Deutschland liest man auch Alpenmakkaroni. Gemeint ist immer dasselbe.

Älplermagronen: Original oder One Pot: Was ist der Unterschied?

Und das Tolle daran? Dieses Gericht gibt es in der One Pot Variante. Bedeutet möglichst wenig zum Aufräumen und Abwaschen. Denn Comfort Food bedeutet doch auch, dass man es sich einfach gemütlich macht und eben nicht noch lange in der Küche stehen muss.

Beim One Pot kommt alles in denselben Topf. Die Stärke aus Teigwaren und Kartoffeln bleibt im Sud und macht die Sauce cremig, ohne dass du mehr Rahm brauchst. Das Ergebnis ist nicht schlechter, es ist anders: sämiger, weniger gratiniert.

Beim klassischen Rezept kochst du Teigwaren und Kartoffeln getrennt, giesst ab, schichtest im Gratinform, gibst Rahm und Käse dazu und überbackst das Ganze. Drei Töpfe, eine Form, viel Abwasch.

Egal welche Variante, am liebsten serviert mit Röstzwiebeln und lecker Apfelmus. Ich gestehe, ich esse eigentlich eher Apfelmus mit Magronen. Ich lieb die Kombi der süss-säurlichen Äpfel mit dem cremigen Pastagericht.

Älplermagronen (One Pot): so einfach wie noch nie

Typisch Schweiz: Älplermagronen Rezept

Älplermagronen gehören für mich zu diesen typisch schweizerischen Gerichten, die einfach immer funktionieren. Cremig, deftig und unglaublich unkompliziert: Teigwaren, Kartoffeln, Rahm und Käse, und wir haben ein tolles Abendessen. Die Magronen werden zusammen mit den Kartoffeln gekocht, damit alles gleichzeitig gar ist. Danach kommt Rahm dazu, der Käse schmilzt ein und verbindet alles zu einer richtig sämigen Mischung. On top gehören goldbraun geröstete Zwiebeln, und wer mag, serviert das Ganze mit Apfelmus.

Woher stammen Älplermagronen?

Der Name verrät’s: „Älpler“ steht für die Sennen oder Alpleute der Schweizer Alpen, „Magronen“ ist eine schweizerische Ableitung von „maccheroni“. Das Gericht stammt aus dem Alpenraum und entstand, als Pasta, damals ein relativ teures und seltenes Lebensmittel, durch italienische Arbeiter in die Schweizer Zentralalpen gebracht wurde. Die einheimischen Bauern adaptierten die Nudeln und streckten sie mit heimischen Kartoffeln, Rahm und Käse zusammen, um ein nahrhaftes und sättigendes Essen zu kreieren. Perfekt für das harte Leben auf der Alp.

Schweizer Älplermagronen (One Pot)

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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Servings 2 Personen

Zutaten

  • 2 Stk Zwiebel (in Ringe geschnitten)
  • 1 EL Mehl
  • Bratbutter
  • 150 g Kartoffeln (festkochend, in kleine Würfel)
  • 4 dl Gemüsebouillon
  • 150 ml Rahm
  • 200 g Makkaroni
  • 100 g Bergkäse oder Gruyere z.B. (fein gerieben)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Apfelmus

Anleitungen 

  • 1 Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Mit 1 EL Mehl in ein Schraubglas geben und kräftig schütteln.
  • In etwas Bratbutter auf mittlerer Stufe in einem grossen Topf langsam rösten, bis die Zwiebeln hellbraun werden. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.
  • Nun die zweite Zwiebel in feinen Ringen in etwas Bratbutter langsam andünsten. Die kleingeschnittenen Kartoffelwürfel dazugeben und ebenfalls etwas anrösten.
  • Mit der Gemüsebouillon und dem Halbrahm ablöschen. Die Kartoffeln (je nach Grösse) 5-10 Min. kochen. Später die Makkaroni dazugeben und das ganze al dente kochen.
  • Ist die Flüssigkeit aufgebraucht bevor die Pasta und die Kartoffeln gar sind, dann noch etwas Bouillon nachschütten.
  • Kurz vor Schluss, es sollte noch etwas Flüssigkeit vorhanden sein, die Platte ausmachen und den Käse dazugeben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und wenig Muskatnuss. Mit Apfelmus und den Röstzwiebeln servieren.

Notizen

Ich habe Reste Kartoffeln vom Raclette verwendet und diese auch nicht geschält. Ich habe sie in kleine 1 Zentimeter Würfel geschnitten, damit sie schneller gar sind.
Author: Nicole
Gericht: Hauptgericht
Küche: Schweiz

Lust auf weitere einfache Rezepte? Dann habe ich ein paar Ideen für dich: wie wär’s mit einer
Bündner Gerstensuppe? Oder knusprige Kartoffeln mit Knoblauch und Kräutern? Und auch immer ein Klassiker: das Original Carbonara Rezept. Eine weitere One Pot Variante findest du ebenfalls auf dem Blog. En Guete!

Älplermagronen (One Pot): so einfach wie noch nie
Älplermagronen (One Pot): so einfach wie noch nie

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Älplermagronen (One Pot): so einfach wie noch nie

Sie berichtet über alles was Frauen interessiert & mag graue Haare, vor allem wenn sie an Robbie Williams sind <3. Eine weitere Schwäche hat sie für die süssen Sünden dieser Welt & ist ein richtiger Foodie.

3 Comments

  1. 5 Sterne
    Sehr lecker 🙂 gerade gegessen, hat tiptop funktioniert. Habe Gruyère Käse genommen. Danke, liebe Nicole!

    • Vielen lieben Dank für dein Feedback Julia. Da warst du ja besonders schnell mit umsetzen. 🙂

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