
Ich habe ja eine Schwäche für Zimtschnecken. Diese warmen, fluffigen, weichen Schnecken, die nach Zimt, Butter und vielen Kalorien riechen. Das Problem: Sie sind halt schon ziemlich aufwändig. Hefeteig, Gehzeit, Füllen, Rollen, Schneiden, es lohnt sich immer – aber an einem normalen Dienstagabend ist das eher ein “mache ich dann am Wochenende”-Projekt. Deshalb gibt’s jetzt eine Abkürzung: Zimtschneckenkuchen.
Vor ein paar Wochen bin ich auf Social Media über etwas gestolpert, worüber ich sofort dachte, das muss ich ausprobieren: ein Zimtschnecken-Kuchen mit Äpfeln. Ein Rezept, das nach Zimtschnecke schreit, aber ohne den ganzen Roll-und-Schneide-Zirkus. Ich habe ausprobiert, getüftelt und für mich optimiert. Und was soll ich sagen: Ich bin verliebt.
Die einfacheren Zimtschnecken
Der Kuchen hat alles, was ich an Zimtschnecken liebe: das zimtige, die Buttrigkeit, diese tolle Herbst-Winter-Stimmung. Gleichzeitig bleibt er über Tage weich und saftig. Kein Austrocknen, kein “am nächsten Tag, ist er hart wie Backstein”-Moment. Die Äpfel geben genau die richtige Fruchtigkeit und Saftigkeit. Und ganz ehrlich: Zimt und Äpfel sind doch sowieso das Dreamteam, das wir alle brauchen, auch wenn draussen noch kein Schnee fällt.




Zimtschneckenkuchen: so einfach und schnell zubereitet
Was ich besonders mag: Dieser Kuchen ist unkompliziert. Man bräuchte nicht einmal eine Küchenmaschine. Der Teig ist schnell zusammengerührt, die Apfelstücke kommen direkt roh rein, und der Zimtzucker wird einfach eingestreut, statt mühsam verteilt wie in klassischen Schnecken. Wenn er im Ofen ist, riecht die ganze Wohnung nach Zimtschnecken. Ich schwöre: Wer diesen Kuchen backt, braucht keine Duftkerze mehr.
Ich habe ihn jetzt schon ein paar Mal gemacht, für Familie (sofort weg), für Freunde (sie wollten das Rezept haben) und natürlich für mich selbst. Gerade an Tagen, an denen ich Lust auf etwas Süsse habe, aber nicht noch drei Schüsseln abwaschen möchte, passt er perfekt. Ich bin da ganz klar Team „einfache Kuchen-Rezepte“.


Apfel-Zimtschneckenkuchen
Kochutensilien
- 1 Springform, quadratisch 24x24cm
Zutaten
- 3 Stk Äpfel (geschält, klein-geschnitten)
- 2 TL Zimt
- 1 EL Rohzucker
Teig
- 300 g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 2 Stk Eier
- 100 g Rohzucker (fein)
- 1 TL Vanillepaste
- 250 ml Milch
- 60 g Butter (flüssig)
Zimtfüllung
- 100 g Butter (flüssig)
- 120 g Rohzucker (fein)
- 3 TL Zimt
Icing
- 80 g Frischkäse
- 4 EL Milch (nach Bedarf mehr)
- 100 g Puderzucker
- etwas Vanillepaste
- 1 Spritzer Zitronensaft
Anleitungen
- Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel mit Zimt und Zucker vermengen und kurz ziehen lassen.
- Für den Teig alle Zutaten zusammen rühren. Die Äpfel untermischen. Und in die gefettete Springform geben.
- Die Zimtfüllung ebenfalls vorbereiten und dann über den Teig in die Form giessen. Nun mit einem Löffel leicht unterheben. Die Zimtfüllung soll nicht komplett vermengt, nur oberflächlich untergehoben werden.
- Bei 180 Grad Umluft für 45 Minuten im Ofen backen.
- Zwischendurch das Icing vorbereiten. Zuerst den Frischkäse mit Milch vermengen und anschliessend die anderen Zutaten dazugeben und unterrühren.
- Den Kuchen etwas auskühlen lassen und das Icing darüber geben.
Notizen
Ich habe ihn jetzt schon ein paar Mal gemacht, für Familie (sofort weg), für Freunde (sie wollten das Rezept haben) und natürlich für mich selbst. Gerade an Tagen, an denen ich Lust auf etwas Süsse habe, aber nicht noch drei Schüsseln abwaschen möchte, passt er perfekt. Ich bin da ganz klar Team „einfache Kuchen-Rezepte“ (wie z.B. auch dieser Apfelkuchen hier).
Falls du Zimtschnecken liebst, aber oft keine Zeit für die ganze Prozedur hast, probiere diesen Kuchen unbedingt aus. Er ist die Abkürzung, die man sich wünscht, ohne dass sie nach Abkürzung schmeckt. Saftig, weich, zimtig, cremig, alles, was man will. Wirklich.








